Am 26. Mai 2025 fand die erste Online-Informationsveranstaltung zum Thema Digitalisierung statt. Sie richtete sich speziell an das Netzwerk der Dorfkümmerer*innen in Schleswig-Holstein und verfolgte das Ziel, den Teilnehmenden konkrete Einblicke in digitale Angebote und praxisnahe Anwendungsmöglichkeiten für ihre Arbeit vor Ort zu geben.

Auf ausdrücklichen Wunsch der Dorfkümmerer*innen lag der thematische Schwerpunkt auf der Kommunikations-App DorfFunk SH.

Digitale Knotenpunkte in Schleswig-Holstein

Zu Beginn stellte Freederike Remmers von der Staatskanzlei Schleswig-Holstein die digitalen Knotenpunkte im Land vor. Diese sind meist an bereits bestehende Einrichtungen angebunden und bieten vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen. Neben niedrigschwelligen Einführungskursen zur Digitalisierung stehen dort auch Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Virtual Reality zum Ausprobieren bereit. Ziel ist es, die digitale Teilhabe vor allen in den ländlichen Räumen zu fördern.

Digitale Stammtische im Amt Hüttener Berge

Im zweiten Teil der Veranstaltung berichtete Laura Kremeike, Zukunftskoordinatorin des Amtes Hüttener Berge, von ihren Erfahrungen mit den dort etablierten digitalen Stammtischen. Diese richten sich insbesondere an ältere Menschen, denen der Umgang mit digitalen Geräten wie Smartphones nähergebracht wird. Laura Kremeike konnte aus der Praxis zahlreiche Tipps weitergeben – insbesondere zur Organisation, Kommunikation und Ansprache der Zielgruppe.

DorfFunk SH – Kommunikation vor Ort stärken

Abschließend stand das Thema DorfFunk SH im Mittelpunkt. Nach einer kurzen Einführung in die Funktionen und Ziele der App wurde intensiv darüber gesprochen, wie sie erfolgreich in der eigenen Gemeinde eingesetzt werden kann. Eine zentrale Frage war dabei, wie möglichst viele Bürger*innen erreicht und zur aktiven Nutzung motiviert werden können.

Tobias Hellmold, ein in langjähriger Anwender aus dem Netzwerk der Dorfkümmerer*innen berichtete aus der Praxis und gab wertvolle Hinweise zur Pflege und Weiterentwicklung des DorfFunks in der kommunalen Arbeit.