Was für ein Auftakt für den neuen Treffpunkt „257Moin4“ in Pahlen, für dessen Einrichtung sich Kümmerer Tobias Hellmold stark gemacht hat: Noch vor der offiziellen Eröffnung, die für Okotber 2026 geplant ist, startete die schleswig-holsteinische Sozialministerin Aminata Touré hier am 2. September ihre Ehrenamtstour. „Mit Jung und Alt zusammenkommen“, war die Idee des Tages, was ganz wunderbar funktionierte: Neben Senior*innen der Pahlener Frühstücksrunde war auch die Landjugend aus Hennstedt und so einige Jugendliche aus der Region mit dabei.

Der neue Jugendtreff in Pahlen wurde von Tobias Hellmold, Ehrenamtskoordinator und Dorfkümmerer der Gemeinden Dörpling, Pahlen, Tielenhemme und Wallen, ins Leben gerufen. Neben seinem Büro, dem des Bürgermeisters, einer kleinen Küche und einem Sitzungsraum gibt es dort nun auch eine gemütliche Sitzecke, eine Dartscheibe und sogar eine Billardplatte: ein richtiger Ort für Jung und Alt eben. Die Fördermittel dafür hat der Kümmerer bei der AktivRegion eingebracht.

Am 2.09. gab es hier aber nicht nur Kaffee, Limo und Kuchen, sondern auch wertvollen Austausch zum Thema Ehrenamt: Was motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren? Was braucht es an Unterstützung, damit es funktioniert? Und was kann daraus alles auf dem Dorf entstehen? Passend dazu stellte die Ministerin ihren neuen 12-Punkte-Plan für die Förderung des Ehrenamtes, den sie mit ihrem Ministerium gerade auf den Weg gebracht hat, vor. Unter anderem ist in diesem eine weitere Förderung des Dorfkümmerer*innen-Netzwerks vorgesehen – ein starkes Zeichen für das Ehrenamt und die Arbeit der Dofkümmerer*innen im Land. Mehr zum 12-Punkte-Plan gibt es hier.

In den nächsten Wochen tourt die Ministerin Touré noch weiter durch die Ortschaften Schleswig-Holsteins, um mit Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen und Impulse für die Stärkung des Ehrenamtes zu sammeln. Die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner sind eingeladen, dem Ministerium Ideen für mögliche Tourstopps zu melden. Alle Tour-Infos und Kontaktdaten gibt es hier.

Fotos: Sozialministerium SH