Was motiviert und stärkt mich in meiner Rolle als Dorfkümmerer*in? Wo sehe ich Herausforderungen? Und wie kann Unterstützung gelingen?

– Unter Anleitung der Supervisorin, Mediatorin und Organisationsberaterin Vera Wulff haben sich im Juni 19 engagierte Dorfkümmerer*innen die Zeit genommen, ihre persönliche Arbeit zu reflektieren und mit Kolleg*innen aus anderen Gemeinden auszutauschen. In drei regionalen Workshops an verschiedenen Standorten wurde intensiv darüber gesprochen, was motiviert, was herausfordert – und was trägt.

Besonders die Freude an persönlichen Begegnungen – sei es beim Seniorenkaffee, bei Gemeindeausflügen oder im direkten Gespräch – wurde vielfach als Quelle der Motivation genannt. Hier haben wir über die Wichtigkeit von Wertschätzung und Dankbarkeit in der Arbeit der einzelnen Kümmerer*innen gesprochen. Doch auch hoher Erwartungsdruck, Überbürokratisierung und die Schwierigkeit, sich als Kümmerer*in abzugrenzen waren bewegende Themen in allen drei Workshops und werden oftmals als Belastung erlebt. Persönliche Überforderung ist keine Seltenheit und ein offener Austausch darüber umso wichtiger.

Als eine hilfreiche Methode zur gegenseitigen Unterstützung haben wir „Kollegiale Beratung“ erprobt. Auch wurden viele interessante Ideen für Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu bestimmten Themen eingebracht, die wir für euch gesammelt haben.

Für uns als Akademie ein spannender Einblick in die schönen, aber auch in die schwierigen Momente in der Arbeit eines*r Dorfkümmerer*in. Was nehmen wir mit?

→ Ihr seid toll und Eure Arbeit ist unverzichtbar!

→ Austausch und Vernetzung sind zentrale Schlüssel zur Entlastung

→ Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten können gezielt unterstützen – weitere Info- und Fortbilungsveranstaltungen sind in Planung und werden auf dieser Website veröffentlicht.

Außerdem freuen uns schon auf das große Netzwerkstreffen im Oktober!